Home.
1.Mannschaft.
2.Mannschaft.
Juniors.
Galerie.
Kontakt.
Archiv.
Red Devils Berlin
Samstag. 08. Oktober 2011

Strafen verhindern die Überraschung

An diesem Wochenende gastierte mit den SaltCity Boars Lüneburg der designierte Meister der Regionalliga Nord im Poststadion zum letzten Saisonheimspiel bei den Red Devils. Nach guter Leistung mussten sich die Teufel aufgrund zu vieler Strafzeiten mit 3:5 (2:1; 0:2; 1:2) geschlagen geben und verpassten die Überraschung.

Das erste Drittel begann für die Teufel nahezu optimal, denn die Gäste wirkten nervös und die Teufel warne von Beginn an im Spiel, und so konnte man in der 4. Minute mit 1:0 in Führung gehen. Auch in der Folgezeit zeigten die Teufel ein sehr gutes Spiel und belohnten sich in der 9. Minute mit dem 2:0 und sorgten dafür, dass die Lüneburger noch nervöser werden sollten. Leider waren die Teufel an diesem Nachmittag wieder einmal nicht kaltschnäuzig genug um das Spiel frühzeitig vor zu entscheiden und so konnten sich beide Torhüter im weiteren Verlauf auszeichnen, wobei das Chancenplus auf Seiten der Hausherren lag. In einem bis dahin sehr fairen Spiel, ohne größere Aufreger oder Fouls, hatten die Schiedsrichter sehr wenig zu tun und entschieden trotz allem in der 14. Minute auf Strafzeit gegen die Teufel. Aus diesem ersten Unterzahlspiel sollte sich leider die Stärke der Lüneburger werden, denn in der 16. Minute konnte die Gäste den 1:2 Anschlusstreffer markieren. Mit diesem Ergebnis ging man anschließend auch in die erste Pause, in der man sich auf Seiten der Teufel über die Güte des Spiels noch nicht ganz bewusst gewesen war.

Das zweite Drittel begann leider weniger gut für die Teufel, denn in der 21. Minute sah man sich erneut mit einer Unterzahlsituation konfrontiert und prompt kassierte man den Ausgleich (23. Minute). Doch auch dieser Gegentreffer sollte den Spielfluss der Teufel nicht brechen und so erspielte man sich immer wieder gute Chancen, scheiterte dann jedoch immer wieder am Lüneburger Torwart oder an den eigenen Nerven. Im Gegenzug konnte der an diesem Nachmittag stark spielenden Torwart der Teufel die Angriffe des Tabellenführers entschärfen und so dauerte es bis zur 38. Spielminute bis der nächste Treffer markiert werden konnte. Nicht nur, dass es der dritte Gegentreffer in Unterzahl gewesen ist, vielmehr ärgerte die Tatsache, dass es sich dabei um ein sehr unglücklichen Abfälscher des Teufeltorwarts in das eigene Tor handelte. So sah man sich trotz guten Spiels mit einem 2:3 Rückstand in der zweiten Pause, stellte jedoch auch fest, dass das Spiel noch lange nicht zu Ende ist und ein Punkt oder auch der Sieg noch immer im Rahmen des möglichen ist.

Auch das letzte Drittel begann für die Teufel nicht sonderlich verheisungsvoll, denn man startete in Unterzahl in das letzte Heimdrittel der Saison und wie sollte es anders sein, man kassierte den Treffer zum 2:4 (42. Minute). Im weiteren Verlauf des Schlussabschnittes verstärkten die Gäste ihre Abwehr und stellten sich clever vor dem eigenen Tor auf und ermöglichte den Teufel nur noch wenige Chancen das Spiel noch einmal zu drehen. Vielleicht auch aus dem eigenen Frust heraus leistete man sich in der 47. Minute die nächste Strafzeit und wie sollte es anders sein an diesem Tag, nutzten die Gäste auch dieses Überzahlspiel und entschieden mit dem 5:2 (48. Minute) die Partie und somit auch die Meisterschaft zu ihren Gunsten. Nach diesem Treffer kamen die Teufel zwar noch einmal mit viel Schwung zurück, konnten die gut stehende Abwehr der Lüneburger allerdings nur noch einmal in der 53. Minute überwinden und zum 3:5 verkürzen. Zwar gab es im Anschluss noch weitere gute Möglichkeiten das Spiel noch etwas enger zu gestalten, aber es sollte an diesem Tag einfach dann auch nicht mehr sein.

An dieser Stelle gratulieren die Red Devils Berlin den SaltCity Boars Lüneburg zur Meisterschaft in der Regionalliga Nord und man freut sich auf die kommenden Duelle in den nächsten Jahren.

Fazit: Das Spiel wurde in Unterzahl verloren, denn alle 5 Gegentreffer kassierte man in numerisch Unterlegenheit. Betrachtet man den Rest des Spiels, das die Teufel somit dann 3:0 gewonnen haben, so wäre ein Punkt oder ein Sieg durchaus im Rahmen der Möglichkeiten gewesen. Wenn man den Klassenerhalt in den beiden letzten Spielen der Saison doch noch sichern möchte, dann muss man sich unbedingt selbst disziplinieren und sich auf die starke spielerische Leistung des heutigen Spieles besinnen.

Statistik zum Spiel:
Strafen: Red Devils 17 Minuten / Lüneburg 13 + 10 Disziplinarstrafe
Aufstellung Red Devils: Tor: Daniel Herzig Feld: Tim Harloff (1), Alexander Langhoff, Tim Greifzu, Mark Langhoff (1), Oliver Traupe, Patrick Mönke, Robert Richter (1)